


Sonntag, 12. März 2006
„Tatort Israel”
Israel im Jahr 30 unserer Zeitrechnung. In der kleinen oströmischen Provinz Galiläa
macht ein jüdischer Heiler und Wanderprediger auf sich aufmerksam, der nach einer
intensiven spirituellen Erfahrung in der Wüste aufbricht, um den Menschen vom
kommenden Reich Gottes zu erzählen. Im Vertrauen auf Gott ist er bereit, sein Leben
am Kreuz hin zu geben, damit JEDER Mensch der an ihn glaubt, das ewige Leben
in Gottes Nähe finden kann.
Jesu Botschaft "Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen"
(Matthäus 5,44) stieß schon damals auf Unverständnis und Entsetzen. Heute
erleben wir, das selbst das alttestamentar-ische "Auge um Auge" (2. Mose 21,24)
kaum noch Beachtung findet. Ein unbedacht ausgesprochenes Wort, eine falsch
verstandene Geste reichen aus und Hass und Gewalt brechen sich Bahn.
Wer sind die Opfer? Wer sind die Täter? Wer reicht dem anderen die Hand
zur Versöhnung?
• Bilder vom Gottesdienst (siehe unten)
• Stimmen zum Gottesdienst
Letzte Vorbereitungen vor dem Gottesdienst. Gleich kommen die ersten Gäste.
Mit der Deko wollten wir daran erinnern, dass der Tatort Israel seit über 50 Jahren meist von Gewalt dominiert wird.
Draußen am Kirchenportal begrüßen Ilka und Henning die eintretenden Gäste.
Conny und Bernd begannen den Gottesdienst mit dem trad. israelitischen Segensgruß "Shalom Chaverim". Bernd musste heute den kurzfristig erkrankten Claus vertreten, dem wir von dieser Stelle aus gute Besserung wünschen.
Das Anspiel von Ilka und Henning brachte eine unerwartete Wendung im Fall des, wegen bewaffneten Bankraubes angeklagten, Herrn Kolbe.
Die als Bibliolog geführte Ansprache scheiterte ein wenig an der sehr zurückhaltenden Besucherschar.
Im Kirchencafé nach dem Gottesdienst wurden unsere Gäste jedoch wieder etwas redseliger ;-)
Wir hoffen, dass Ihnen/Euch der heutige Gottesdienst gefallen hat und würden uns freuen,
Sie/Dich beim nächsten Mal wieder begrüßen zu können.
Pastor Peter Gundlack & Team
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