


Sonntag, 10. September 2006
„Schöpfung ohne Schöpfer?”
Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler
am Ende aller Überlegungen.
So hat es der bekannte deutsche Physiker und Nobelpreisträger Max Planck einmal treffend formuliert. Ähnlich äußert sich eine ganze Reihe anderer renommierter Wissenschaftler. Demzufolge kommt das göttliche Schöpferprinzip erst dann zum Tragen, wenn die wissenschaftliche Logik versagt. Im Gegensatz dazu steht es für den gläubigen Menschen außer Frage, dass unsere Existenz wie das Leben an sich Ergebnis eines zielgerichteten Prozesses ist, hinter der ein fein abgestimmter Plan stecken muß.
Glaube und Wissenschaft zwei unüberbrückbare Gegensätze? Wir fragten nach, ob beides nicht doch unter einen Hut zu kriegen ist.
• Bilder vom Gottesdienst (siehe unten)
• Stimmen zum Gottesdienst
Erstmals hatten wir zu einem Open-Air Gottesdienst vor der Lutherkirche eingeladen.
Schon ab 17.30 Uhr sorgten Becker & Band für heitere Stimmung.
Kurz nach 18.00 Uhr ging es los! Das Dekoteam hatte sich wieder viel Mühe gegeben und zahlreiche selbstgebastelte Exponate liebevoll links und rechts der Bühne drapiert.
Nicht so schüchtern!
Während die vorderen Bankreihen meist ungenutzt blieben wurden die hinteren Bankreihen sehr viel besser angenommen.
Gespannt lauschen alle dem von Henning vorgetragenen Auftrittsmonolog aus Goethes Faust, in dem Faust das magere Ergebnis seiner durch Wissenschaft gewonnenen Erkenntnis beklagt.
In seiner Ansprache zitiert Pastor Peter Gundlack die Ausprüche bekannter Wissenschaftler und Philosophen.
Nach der Predigt folgt der zweite Teil des Anspiels mit dem Dialog zwischen Faust (Henning) und Margarete (René) und der sprichwörtlichen „Gretchenfrage”.
Auch unser Kirchencafé fand dieses Mal im Freien statt. Bei dem schönen Wetter sicher kein Nachteil.
Wir hoffen, dass Ihnen/Euch der heutige Gottesdienst gefallen hat und würden uns freuen,
Sie/Dich beim nächsten Mal wieder begrüßen zu können.
Pastor Peter Gundlack & Team
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