


Sonntag, 09. Dezember 2007
„Gemeinsam statt einsam”
In unserer Zeit gilt die Gemeinschaft vielfach als Last, die es nach Möglichkeit abzuschütteln gilt, um sich selbst verwirklichen zu können. Soziales Verhalten wird zugunsten der persönlichen Bildung oftmals hinten angestellt. Jungen Menschen wird schon früh das Gefühl vermittelt, sie müssten in ihrem Leben schon ganz allein klarkommen. Einzelkämpfertum und Egoismus scheinen die erfolgsversprechenden Modelle zu sein. Die Gesellschaft, speziell die Multikulturelle, wird von vielen als Bedrohung erlebt. An den Krisen unserer Zeit zerbrechen immer mehr Familien und in der Anonymität der Städte vereinsamen die Menschen immer mehr. Im Zuge der allerorts fortschreitenden Einsparungsmaßnahmen werden Begegnungsstätten, wie Kirchen, Sozialstationen und Jugendtreffs, nicht zuletzt durch die eingesparten Mitarbeiter, immer mehr abgebaut. Was uns fehlt sind Beispiele gelingender Gemeinschaft, so wie Jesus sie gelebt und gepredigt hat und wie sie in der Urchristenheit laut Bibel zumindest teilweise erreicht werden konnte. Können wir als Gemeinde Christi ein mutmachendes Beispiel geben? Was kann gemeinsam besser erreicht werden als allein? Wie können wir uns gegenseitig entlasten?
Wir hoffen, dass Ihnen/Euch der heutige Gottesdienst gefallen hat und würden uns freuen,
Sie/Dich beim nächsten KREUZundQUER wieder begrüßen zu können.
Pastor Peter Gundlack & Team
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