


Sonntag, 10. Februar 2008
„Judas Ischariot - Veraten und Verkauft”
Der Apostel Judas Ischariot gilt als Paradebeispiel eines unrecht handelden Menschen, der seinen Herrn gegen Geld an den Feind (den Hohen Rat) ausliefert und damit zum entscheidenden Auslöser für Jesu Verurteilung und Kreuzigung wird. Aber ist es gerecht, Judas als den großen "Buhmann" hin zu stellen? Ist er nicht eher eine tragische Figur in Gottes großem Plan?
Über die Person und ihre Motive ist wenig bekannt. Eine plausible Spekulation wäre, dass Judas der jüdischen Messiaserwartung zum Durchbruch verhelfen wollte. Als er erkannte, was er getan hatte, und keiner ihm diese Schuld nehmen wollte, machte er seinem Leben selbst ein Ende. Dieser Tod war unnötig, denn Jesus hatte ihm bereits vergeben. Ebenso wie er denen vergeben hat, die die in Unkenntnis seiner Mission seine Kreuzigung befürworteten.
Wir hoffen, dass Ihnen/Euch der heutige Gottesdienst gefallen hat und würden uns freuen,
Sie/Dich beim nächsten KREUZundQUER wieder begrüßen zu können.
Pastor Peter Gundlack & Team
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